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RENE

Theater- und Performancefestival der Studierenden Niedersachsens14.07. – 21.07.2022

RENE ist neu, RENE ist erneuerbar und 2022 will RENE recyceln.

RENE zeigt das, was (fast) weggeworfen wurde, was sich während der letzten zwei Jahre Pandemie angesammelt hat oder liegengeblieben ist. Ob durch einen letzten Schliff oder das komplette Neueinschmelzen bietet RENE die Chance zur Wiederaufbereitung. RENE findet vom 14.- 21. Juli 2022 in Braunschweig statt. Es wird einen Festival-Campus geben, der vom LOT-Theater, zum Nexus, bis zur HBK Braunschweig reicht und auf dem frei nach Recycling-Manier neu zusammengestellt, gedanklich verschmolzen und party-mäßig zerstört werden kann. Hauptsache so, dass am Ende des Festivalzeitraums etwas Neues zusammengesetzt wurde.

Neben ca. 12 niedersachsenweiten Theater- und Performance Kollektiven, die ihre Arbeiten präsentieren, gibt es auf unserem Festivalcampus verschiedene Installationen zu sehen. Das Rahmenprogramm des Festivals besteht aus einem Eröffnungsabend mit Konzert, einer Festivalparty und einem Abschluss-Kneipenabend im Nexus. Des Weiteren sind in der Planung Workshops zu den Themen Klassismus und sexuelle Vielfalt sowie ein Tanz- und Bewegungsangebot und die Möglichkeit zum Siebdruck vertreten.

Hintergrund & Konzept

RENE ist die Neugründung eines studentischen Theater- und Performancefestivals, das die Vernetzung von niedersächsischen Kunst- und Theaterstudierenden verfolgt und einen öffentlichen Rahmen bietet, die künstlerischen Arbeiten und Auseinandersetzungen mit einem breit gefächertem Publikum zu teilen. Das Festival findet vom 14.07.- 21.07.2022 statt. Als teilnehmende Künstler*innen sind Theater- und Kunststudierende angesprochen, die an einer niedersächsischen Hochschule studieren. Zentrum des Festivals bildet die Bühne des LOT-Theaters.

Die Ausrichtung und Organisation des Festivals wird von Studierenden der HBK übernommen, begleitet durch das semesterübergreifende Seminar "From Scratch (Summer of 22)“ zum Thema Festivalmanagement und -organisation von Prof. Björn Auftrag, welches sich neben der Planung stark mit Fragen des Kuratierens befasst und sich somit auch kritisch mit dem Kunstbegriff der Studierenden auseinandersetzt. Das Festival verfolgt einen weiten Theater- und Performancebegriff, der zeitbasierte Raumkünste in den verschiedensten Formaten umfasst: Performative und theatrale Arbeiten für die Bühne ebenso wie Rauminstallationen, Stadtrauminterventionen oder site-specific Arbeiten. Zudem sind verschiedene Vermittlungs- und Feedbackformate geplant.

Ziel ist der praktisch reflexive Austausch der Studierenden über die Fachgrenzen hinaus. Durch die kritische Auseinandersetzung mit Kunst soll die Chance zur Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Position gegeben werden. Durch die Setzung des Festivalgeländes an verschiedenen Orten der Kultur in Braunschweig, soll des Weiteren eine stärkere Verschränkung der Studierenden mit etablierten Kulturorten und der Zivilgesellschaft, gefördert werden.

Rene ist die Initialzündung für die Etablierung eines überregionalen studentischen Performancefestivals, das zukünftig regelmäßig stattfinden soll.