Fake News durchschaut: Ehrenamtliche der Naturfreundejugend bilden sich weiter

Wie entstehen Fake News? Warum verbreiten sich manche Beiträge rasend schnell in den sozialen Medien? Und wie kann man erkennen, ob eine Nachricht echt oder manipuliert ist? Mit diesen Fragen haben sich die ehrenamtlichen Referent*innen der Naturfreundejugend Braunschweig in einem spannenden Multiplikatorinnen-Workshop beschäftigt.

Gemeinsam mit einem Referenten des ServiceBureau Jugendinformation Bremen gingen die Teilnehmenden verschiedenen Formen von Desinformation auf den Grund. Dabei wurde deutlich: Desinformationen sind bewusst verbreitete Falschinformationen, die Menschen täuschen oder sogar gesellschaftlichen Schaden anrichten sollen. Auch Themen wie Satire, Clickbaiting und die Rolle von sozialen Medien und Algorithmen standen auf dem Programm.

Besonders spannend war der praktische Teil: Die Teilnehmenden entwickelten selbst eigene (Fake-)News und lernten anschließend mithilfe von Faktenchecks, wie solche Meldungen entlarvt werden können. So wurde schnell klar, worauf man achten muss, um Informationen kritisch zu hinterfragen und nicht auf Desinformation hereinzufallen.

Im Workshop wurde außerdem diskutiert, wie Desinformationen gezielt genutzt werden können, um menschenfeindliche oder extremistische Positionen als „normal“ erscheinen zu lassen. Gerade deshalb sind Medienkompetenz und ein kritischer Blick auf Inhalte wichtiger denn je.

Der Workshop hat unsere Ehrenamtlichen dabei unterstützt, ihr Wissen weiterzugeben und junge Menschen für einen bewussten Umgang mit Informationen in sozialen Medien zu sensibilisieren.

Die Veranstaltung wurde durch die Braunschweigische Stiftung gefördert.

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